Der Donnerstag im Sommer in Cremona 2

Da die Donnerstage im Sommer in Cremona so viel zu bieten hatten, kommt hier der zweite Teil der „Bilder – und Videoshow“ und ich hoffe, er gefällt. Gespeist wurde auch, diesmal auf der Piazza Stradivari – einem besonders schönen Ambiente im Sommer mit lukullischen Spezialitäten. Im Vorfeld konnte man zwischen zwei Menus wählen und sie vorbestellen. Dadurch stand der reibungslosen Abwicklung und dem Genuss an diesem heißen Donnerstagabend nichts mehr im Wege.

Jede Woche stellte sich eine neue Band aus dem Bereich Ethno-Musik vor. Das Kalifa  Kone Ensemble begeisterte das Publikum mit ihrer Musik, in deren Zentrum das westafrikanische Musikinstrument Ngoni steht. Die Ngoni ist ein Saiten-Instrument aus Westafrika, eine Art Laute. Sie wird mit Daumen und Zeigefinger gespielt. Vor kurzem erst gab das Kalifa Kone Ensemble in Bologna ein Konzert mit der aus Mail stammenden Sängerin Mamani Keita. Im Video gibt es einen Eindruck von der interessanten Kombination aus traditioneller westafrikanischer Musik und Elektrogitarre.

Zwei junge Damen führten ihre Akrobatik- und Jongleur-Künste vor – ein wenig versteckt, hinterm Dom. Auch ich habe sie nur durch Zufall entdeckt. Aber da an diesen Donnerstagabenden im Sommer nahezu alle Lokale im Zentrum Cremonas gut besetzt waren, hatten auch die Jongleure ihr Publikum.

Eine der zukünftigen nationalen Musikgrößen dürfte die sechsundzwanzigjährige Giulia Dagani – auch Giulette genannt – aus Cremona werden. Sie hatte im letzten Jahr an „The Voice of Italy“ teilgenommen und konnte sich bis zum Viertelfinale halten. Ihr Schwerpunkt liegt bei Rock und Blues-Musik, wofür sie auch die geeignete Stimme hat. Sie greift aber auch selbst mal zur Gitarre um dies noch zu unterstreichen. Ihr Markenzeichen sind ihre pinkfarbenen Haare. Im stimmungsvollen Ambiente des  Palazzo Trecchi gab sie zusammen mit dem Gitarristen Mattia Tedesco ein Konzert, das ihre anwesenden Fans begeisterte. Mattia Tedesco, auch aus Cremona stammend, ist ein sehr gefragter Gitarrist, der Künstler wie Il Volo, Gianluca Grignani, Anna Oxa oder Dolcenera begleitet und den man daher auch öfter im Fernsehen erleben kann.

Auch italienische Hits der 70er und 80er Jahre kamen nicht zu kurz. Cinzia Davò zog mit ihrer Stimmgewalt und Ausdrucksstärke jede Menge Zuhörer in ihren Bann. Auch sie hat sich national schon einen Namen gemacht und schon einige Fernsehauftritte hinter sich. Sie kommt zwar nicht direkt aus Cremona, aber aus Codogno, das etwa 30 km entfernt ist, also sozusagen aus der Nachbarschaft. Im Video hört man sie mit „E…“ von Vasco Rossi.

Es folgt noch ein weiterer Beitrag. Es waren einfach zu viele gute und interessante Künstler in diesem Sommer an den Donnerstagen in Cremona.

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